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Seit Generationen im Familienbesitz

Laut Urkunde, "errichtet von dem königlichen Notar Joseph Brunner in Paßau am 27ten Mai 1889", haben "Herr Michl und Frau Marie Wendl, Gastwirtseheleute in Freyung von Herrn Gustav Schülein, Bankier in München" aus der Steuergemeinde Freyung die PlanNr. 24 Wohnhaus Nr. 5 in Freyung mit überbauter Einfahrt und Stallungen, Stadel mit angebautem Schupfen, Wagenremise und Hofraum" zu dreizehn drei Zehntel Ar gekauft; außerdem noch weitere 32 PlanNr. aus dem Steuergemeinden Freyung, Wolfstein und Ahornöd mit einer "bedungenen Kaufsumme von 60 000 Mark". Es sind bereits über 125 Jahre, dass sich der "Gasthof zur Post" im Besitz der Familie Wendl-Andres befindet.

Bayerischer WaldWie diese "Reklame" zeigt, warb der Gastwirt und königliche Posthalter Michael Wendl schon 1902 um die "Herren P. T. Touristen, Sommerfrischler und Ausflügler" im Bayerwald-Führer. Im "Prospekt der Waldvereinssektion Freyung v.W." aus dem Jahre 1910 wird der "Gasthof zur Post" unter Titulierung "Verpflegungsverhältnisse" wie folgt empfohlen: "1. Gasthof zur Post, Telephon-Ruf Nr. 25, 17 Zimmer mit 29 Betten; 1,20 Mark pro Tag, bei längerem Aufenthalt Ermäßigung. - Nebenzimmer, schattiges Gärtchen. W.C., Kaffee 20 Pfg., Frühstück kompl. 80 Pfg., Mittagstisch von 90 Pfg. an, Abendtisch von 70 Pfg. an. Sehr gutes helles und dunkles Passauer (Innstadt-)Bier, Weine, frische Forellen jederzeit im Behälter."

Unter "Verkehrsverhältnisse" ist weiter vermerkt: "Privatfuhrwerk stellt der Besitzer des Gasthofes zur Post. Ganzer Tag 14 Mark, halber Tag 9 Mark, je nach Entfernung."

Aber nicht nur die "Touristen" bevölkerten dieses gastliche Haus, sondern laut einer "Danksagung zum Ableben der Frau Marie Wendl vom 9. September 1913" ebenso die Vereine: "der Paramentenverein, der Handwerker- wie Kath. Arbeiterverein und der Turnverein"; auch der Veteranen- und Kriegerbund (heute Soldaten- und Kriegerkameradschaft, dessen Fahnenmutter Senior-Chefin Frau Christine Andres, geb. Wendl ist), feierte am 13. Oktober 1912 sein 55jähriges Stiftungsfest im "Gasthof zur Post".

Der "Gasthof zur Post" im Jahre 1924

Bayerischer WaldEine Kostbarkeit war sicher die "Orchester-Vereinigung Freyung v.W.", "Dachauer in Freyung", die am 4.2.1928 zur Fastnacht im "Gasthof zur Post" aufspielten; sie hielten dort auch ihre Proben ab.

Wie der Prospekt "Ihre Sommerfrische im Bayerischen Wald" aus dem Ende der 1930er Jahre zeigt, musste der damalige Besitzer Michael Wendl zu den fortschrittlicheren Gastronomen gezählt haben, denn er bot schon Bäder und Autogaragen an.

1977 wurde das Familienunternehmen nach dem Tode von Frau Sophie Wendl von ihrem Mann Michael Wendl (gest. 1989) an die Tochter Christine, geb. Wendl und ihrem Ehemann Karl Andres übergeben, der sich noch heute als Chefkoch für die kulinarische Genüsse im Wirtshaus verantwortlich zeigt.

Mit der Entwicklung des Fremdenverkehrs in Freyung wurde im "Gasthof zur Post" wieder umgebaut und modernisiert - ohne eigentlich den traditionellen Charakter des Hauses zu verlieren. Dem gehobenen Standard entsprach die Familie Andres mit dem Bau des ersten Bettenhauses mit 16 Zimmern und herrlichem Garten im Jahre 1979.

Anfang der 1990er Jahre wurde erneut investiert und modernisiert. Neben einem zweiten Anbau mit weiteren 14 Zimmern wurde ein "Fitnessraum" mit Whirlpool und Sauna geschaffen. "Wellness" war hier noch kein Begriff. Erst Ende der 90er Jahre wurde aus dem "Fitnessraum" ein "Wellnessbereich". Aufgrund der gestiegenen Kapazität wurde auch im Restaurantbereich ein neuer Frühstücksraum mit Buffet geschaffen.

Heute bietet der "Gasthof zur Post", mittlerweile in Hotel-Gasthof "Zur Post" umbenannt, insgesamt 30 Zimmer in verschiedenen Kategorien, einen Wellnessbereich mit Whirlpool und Sauna sowie verschiedene Restaurant-Räumlichkeiten. In den letzten 100 Jahren wurde immer wieder investiert und nach vorne geblickt.

In den Jahren 2013/2014 wurde der nächste Meilenstein geschaffen: Die Vorbereitung zur Übergabe an die mittlerweile 5. Generation. In diesem Zuge wurden weitere Investitionen und umfangreiche Sanierungen getätigt: komplette Renovierung von 16 Hotel-Zimmern, Renovierung der Restaurant-Bereiche sowie Toiletten-Anlagen, Verschönerung weiterer Hotelbereiche sowie Auffrischung von weiteren 14 Hotel-Zimmern, Umgestaltung des Wellnessbereiches usw. Abschluss der Arbeiten waren die großen Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum im Juni 2014!

Seit der Übergabe am 1.1.2015 an den Sohn von Christa & Karl Andres zeichnen sich Thomas & Katrin Andres zusammen mit Tochter Franziska als neue Gastgeber-Familie für das Wohl der Gäste verantwortlich! Natürlich steht auch der Rest der Familie tatkräftig hinter der Weiterführung der Familientradition seit 1889!

 

 

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